Die Leberzirkulation wird mit Schwerpunkt auf der Rolle der Leberblutgefäße in Leber- und homöostatischen Funktionen überprüft. Kontraste werden mit Widerstands-, Kapazitäts- und Flüssigkeitsaustauschfunktionen in anderen bekannteren Gefäßbetten hergestellt. Hämodynamische Veränderungen, die Verschiebungen des Flüssigkeitsaustauschs in anderen Geweben hervorrufen, sind in der Leber ohne Wirkung. Erhöhungen des Lebervenendrucks werden quantitativ auf die Sinusoide übertragen und führen zu einer verlängerten, massiven Flüssigkeitsfiltration in die Bauchhöhle. Andere Faktoren, die mit der Steuerung des Flüssigkeitsaustausches verbunden sind, werden diskutiert. Die Leber enthält ein großes Blutvolumen, das während einer Blutung schnell mobilisiert werden kann. Der Leberkreislauf reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen des zirkulierenden Blutvolumens und dient als Hauptpuffer für erweitertes oder kontrahiertes Blutvolumen. Die Kontrolle des hepatischen Blutflusses und die wechselseitige Beziehung zwischen portalem und hepatischem arteriellem Fluss wird diskutiert. Veränderungen des hepatischen Blutflusses führen zu deutlichen Veränderungen der hepatischen Clearance-Raten einer Vielzahl von Verbindungen. Es wird der Schluss gezogen, dass die Leberarterie nicht durch den lokalen Gewebestoffwechsel gesteuert wird, sondern durch einen noch unbekannten Mechanismus, der dazu neigt, den hepatischen Blutfluss (und damit die Clearance-Raten) konstant zu halten.

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